Die Katzenfreunde – vielleicht auch ein Verein für Dich?

In den Urlaub fahren? Gerne! Aber wer versorgt die Katzen? In diesem Artikel stelle ich Dir eine tolle Lösung vor: Die Katzenfreunde!

Du hast einen tollen Urlaub geplant, malst Dir schon aus wie Du entspannt am Strand liegst oder gemütlich durch eine fremde Stadt bummelst und kannst es kaum noch abwarten endlich aufzubrechen. Doch wer kümmert sich um Deine Katzen?

Vielleicht gehörst Du zu den Menschen die nicht in der glücklichen Lage sind Familie, Freunde oder Nachbarn zu haben, die sich täglich um die Fellpopos kümmern können oder wollen. Einen Catsitter zu engagieren kann schnell teuer werden und die Katzen in eine Pension zu geben kommt für Dich eigentlich auch nicht in Frage, denn das bedeutet vor allem Stress für Deine Katzen. Also, was tun? Nicht in den Urlaub fahren?

Die lösung? Katzenfreunde!

Zum Glück bist Du mit diesem Problem nicht alleine. Ich stelle Dir heute deshalb die Katzenfreunde vor. Schon seit 1995 arbeitet der Verein, der offiziell „Freundeskreis Katze und Mensch e.V.“ heißt, unter dem Motto „Betreust Du meine Katze, betreue ich Deine“ und hat mittlerweile mehr als 7000 Mitglieder in rund 150 regionalen Gruppen.

Bild: Freundeskreis Katze und Mensch e.V. Logo

Bild: Freundeskreis Katze und Mensch e.V.

Das Motto der Katzenfreunde verrät im Grunde auch schon das Prinzip: ein Vereinsmitglied betreut nach Absprache Deine Katzen, wenn Du im Gegenzug auch die Katzen anderer Mitglieder versorgst.

Jedes Mitglied hat dafür eine Art Punktekonto: Tage, an denen Du die Katzen der anderen betreust werden Dir gutgeschrieben, wenn jemand Deine Katzen versorgt verlierst Du Punkte. Allerdings zwingt Dich niemand die Punkte nachzuhalten, sondern es geht eher darum eine einseitige Betreuung zu verhindern.

Das andere Katzenfreunde sich um Deine Katzen kümmern hat natürlich einige Vorteile. Du weißt mit wem Du es zu tun hast und kannst Dich darauf verlassen, dass jemand mit Erfahrung und Empathie Deine Tiere versorgt. Wer selbst Katzen hat, ist schneller und besser in der Lage Situationen zu erkennen, in denen es Deiner Katze vielleicht nicht gut geht und weiß dann was zu tun ist.

Katzenfreund/in werden und Gutes tun

Um die anderen Mitglieder Deiner Gruppe kennenzulernen, gibt es meistens regelmäßige, regionale Gruppentreffen der Katzenfreunde. Natürlich kannst Du hier auch einfach so mal vorbeischauen um Dich zu informieren. Du solltest aber wissen, dass Du das Angebot nur als Mitglied des Vereins nutzen kannst. Wie bei den meisten Vereinen gibt es auch hier eine jährliche Gebühr, die aber unter den Kosten der Alternativen (Catsitter, Pension) liegt. Neben der normalen Mitgliedschaft gibt es auch Ermäßigungen für Familien, Paare, Studenten, etc. Schau einfach mal nach was für Dich in Frage kommt.

Mit den Mitgliedsbeiträgen engagierst Du Dich übrigens aktiv für den Tierschutz, denn der Verein verwendet fast 100% der Beiträge um sich um herrenlose und verwilderte Katzen zu kümmern. Echte Katzenfreunde eben!

Meine Erfahrungen mit den Katzenfreunden

Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dem Verein gemacht. Normalerweise passen ja meine Nachbarn immer auf meine beiden Miezen auf, einmal hatte ich aber auch schon Unterstützung aus dem Verein. Im letzten Jahr bin ich zum ersten Mal selbst zum Einsatz gekommen und habe Gucci und Whitey versorgt, die somit meine ersten richtigen „Katzenfreunde“ des Vereins wurden.

Gucci Katzenfreunde Tigerkatze

Gucci auf der Jagd

Katze Whitey Katzenfreunde

Katze Whitey hat sich besonders über die mitgebrachten Baldrianspielzeuge gefreut

Bist Du ein Katzenfreund?

Du siehst also, es lohnt sich wirklich über eine Mitgliedschaft bei den Katzenfreunden nachzudenken. Alle Argumente im Überblick:

  • Eine günstige Alternative zu Catsittern und Pensionen – statt mit Geld zahlst Du hier höchstens mit Deiner Zeit (die Du dann allerdings auch mit Katzen verbringen kannst ;))
  • Weniger Stress für Deine Katzen – Katzen sind Gewohnheitstiere und bleiben gerne in Ihrer gewohnten Umgebung
  • Du triffst andere Katzenfreunde und bekommst nette, neue Kontakte – gib es zu, auch Du redest gerne über Deine Miezen
  • Erfahrene Menschen die sich um Deine Katzen kümmern – und bestimmt auch um Deine Fische, Deine Post und Deine Blumen wenn Du nett fragst
  • Du tust etwas Gutes für Katzen die es nicht so gut haben wie Deine eigenen – sei es die Kastration und Versorgung von wilden und herrenlosen Katzen oder die Unterhaltung von Pflegestellen, deine Mitgliedsbeiträge finden eine sinnvolle Verwendung

Sollte ich Dich überzeugt haben, dann schau doch gleich mal bei den Katzenfreunden vorbei und informiere Dich über die Gruppen in Deiner Region. Wenn es noch keine Gruppe in Deiner Nähe gibt, dann hast Du vielleicht Lust eine eigene zu gründen?

Bist Du schon Mitglied? Ich freue mich über Deine Erfahrungen in den Kommentaren. Du hast noch eine Frage? Auch diese beantworte ich gerne in den Kommentaren.

3 Gedanken zu „Die Katzenfreunde – vielleicht auch ein Verein für Dich?

  1. Luana sagt:

    Ich habe das „Sitterproblem“ eher bei meinen Hunden, die Katzen wären gut versorgt.

    Trotzdem toller Artikel, ich stöbere jetzt mal weiter durch deinen schönen Blog 😉

    Herzliche Grüße, Heike

    • YeahKittyYeah sagt:

      Hallo Heike,

      vielen Dank für Deine netten Worte!
      Vielleicht wird es Zeit für einen „Freundeskreis Hund und Mensch e.V.“? 😀

      Liebe Grüße,

      Saskia

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