Katze schießt Laser aus Augen

Cat Me If You Can – 5 Apps für noch mehr und noch bessere Katzenfotos

Du liebst Katzen und Katzenfotos und fragst Dich welche Apps sich am besten eignen um noch mehr und noch tollere Katzenfotos zu erstellen? Ich habe in den letzten Wochen viele Apps gesichtet und getestet und stelle Dir hier nun meine Favoriten zum Thema Katzen, Fotos und Apps vor.

Wie Du vielleicht weißt, liebe ich es meine Katzen zu fotografieren (hier findest Du uns bei Instagram) und ich kann auch Stunden, ach was, Tage damit verbringen im Internet Katzenbilder anzusehen. Aber ich will mehr! Mehr Katzen! Katzen überall! Du auch? Bitte schön:

Grumpy Bomb – Grumpy Cat Photobomb (Ben Clark)

Grumpy Cat App

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Kennst Du das? Du hast ein langweiliges Foto ohne Katze und denkst, dass nur eine Katze besagtes Foto verbessern könnte? Grumpy Bomb ist die erste in einer Reihe von Apps die genau dieses Problem lösen.

Wie funktioniert Grumpy Bomb?

Bei Grumpy Bomb kannst Du entweder ein Foto hochladen, oder innerhalb der App gleich eines mit deinem Handy oder Tablet aufnehmen. Danach suchst Du Dir einfach die gewünschte Variante von Grumpy Cat aus, platzierst sie auf Deinem Foto, skalierst sie nach Deinem Wunsch und fertig. Wenn Du magst, kannst Du dann auch noch einen Schriftzug über Dein Foto legen. Hier gibt es einige Vorschläge, Du kannst aber auch einen eigenen Text einfügen. Am Ende sieht das total langweilige Urlaubsbild Deiner Eltern dann vielleicht so aus:

Grumpy Cat Photobomb

Grumpy Cat Photobomb

Positives

Die App ist komplett werbefrei, die Handhabe ist denkbar einfach. Foto aussuchen, Grumpy Cat drauf, fertig. Wenn Du möchtest, dann kannst Du Deine Kreation direkt per Mail, Facebook, Tumblr oder Instagram teilen.

Negatives

Leider werden die Bilder automatisch immer quadratisch zugeschnitten, im schlechtesten Fall fehlt also ein Teil vom Bild.

Kosten

Die App steht im Appstore zum kostenlosen Download bereit, alle In-App-Käufe gibt es mittlerweile gratis.

Fazit

Wer mag Grumpy Cat nicht? Als Internet-Meme wurde die kleine Katze weltberühmt und jetzt kannst Du Deine eigenen Memes erstellen und/oder Deine Fotos aufwerten. Die Bedienung ist sehr einfach und erklärt sich eigentlich von selbst, sodass im Prinzip jeder die App bedienen kann. Es gibt vier von fünf Miezenpunkten. Einen Punkt Abzug gibt es für die Beschränkung des Formats.

Die App gibt es nur für iOS-Geräte, downloaden kannst Du sie hier.

 

Cat Bomb (Visual Playground Apps)

Cat Bomb Thumbnail

 

 

 

 

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Im Grunde unterliegt Cat Bomb dem gleichen Prinzip wie auch Grumpy Bomb, mit dem Unterschied, dass es hier viele verschiedene Katzen gibt, die Du auf Deinen Fotos platzieren kannst.

Wie funktioniert Cat Bomb?

Auch hier ist es total einfach Deine Fotos zu verschönern: App aufmachen, Foto aufnehmen oder auswählen und los gehts. Wie bereits erwähnt, gibt es nun jedoch verschiedene Möglichkeiten Dein Foto zu bearbeiten.

Die zur Verfügung stehenden Miezen sind nach unterschiedlichen Kategorien sortiert:  es gibt das Free Pack, die Packs „Sneaky“, „Fat“, „Mega“, „Bad“, „Kittens“, „Silly“ und das Pack „Cat Heads“. Bis auf die erste Kategorie, sind alle kostenpflichtig, aber dazu gleich mehr.

Alle Katzen in der Übersicht

Alle Katzen in der Übersicht

Du suchst Dir eine Katze aus und fügst diese dann einfach in Dein Foto ein. Es ist auch möglich diesen Vorgang mehrmals zu wiederholen, sodass Du am mehr als eine Katze in Deinem Foto hast. Möchtest Du eine der Katzen löschen, dann tippst Du diese einfach an und wählst dann unten den Mülleimer aus. Wenn Du Dir schon während der Platzierung der Katze nicht sicher bist ob Du die richtige Wahl getroffen hast, dann kannst Du auf den Katzenkopf unten in der Menüleiste tippen und Deine Wahl ändern.

Bearbeitungsmodus

Bearbeitungsmodus

 

 

 

 

 

 

 

Ist Dein Foto fertig, tippst Du unten auf den Pfeil und musst dann nur noch auswählen wie Du Dein Werk teilen möchtest.

Wie und wo willst Du Dein Werk teilen?

Wie und wo willst Du Dein Werk teilen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos von Familienfeiern lassen sich mit dieser App also fantastisch aufpeppen:

Stößken!

Stößken!

 

 

 

 

 

 

Positives

Cat Bomb ist sehr leicht zu bedienen und bietet mehr Möglichkeiten als Grumpy Bomb.

Negatives

Die  Auswahl der Katzen in der Gratisversion ist sehr beschränkt. Ein weiterer nerviger Aspekt ist die viele Werbung, die auch in der Premiumversion, mit allen freigeschalteten Packs nicht verschwindet. Im iTunes-Store wird angegeben, dass man auch die Werbung „wegkaufen“ kann, allerdings ist diese Option in der App selbst nicht ersichtlich.

Kosten

Die Basisvariante der App ist gratis. Du kannst die anderen Packs jeweils einzeln für 0,99 € erweben, oder alle zusammen für 2,99 € (meine Wahl).

Fazit

Aufgrund der nervigen Werbung und der etwas höheren Kosten, bekommt die App drei von fünf Miezenpunkten. Die App ist einfach zu bedienen und mit allen freigeschalteten Packs hast Du eine große Auswahl.

Ich habe auch diese App nur für iOS-Geräte gefunden. Hier kannst Du sie downloaden.

 

CatPaint (Davander Mobile)

CatPaint Thumbnail

 

 

 

 

 

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Nach Grumpy Bomb und Cat Bomb, ist CatPaint die dritte App im Bunde der „Bitte-hier-die-Katzen-einfügen-Apps“.  Nach Grumpy Bomb und Cat Bomb kann nicht mehr so viel kommen? Doch!

WIE FUNKTIONIERT CAPaint?

Genauso, wie auch Grumpy Bomb und Cat Bomb funktionieren. App aufmachen, Katze wählen, fertig. Naja, fast. Bei CatPaint startest Du mit diesem Bildschirm (den Du auch bearbeiten kannst):

Startbildschirm CatPaint

Startbildschirm

Unten links in der Ecke, kannst Du auf das kleine Kamerasymbol tippen und zwischen den Optionen „Clear Cats“, „Clear Background“, „Camera“ und „Photo Library“ wählen. Während die letzten beiden Optionen klar sein dürften,  sind die ersten beiden Möglichkeiten nette Features von CatPaint. „Clear Cats“ ermöglicht es Dir nämlich alle hinzugefügten Katzen zu entfernen, während der gewählte Hintergrund bleibt. „Clear Background“ lässt alle gewählten Katzen im Bild und entfernt nur den gewählten Hintergrund. Der Vorteil? Du kannst Deine Katzenkomposition behalten und einfach das Foto wechseln.

 

Mit einem Tippen auf den kleinen Schraubenschlüssel, kannst Du das von Dir gewählte Hintergrundbild noch ein bisschen bearbeiten – Zuschneiden, Drehen, Zoomen.

IMG_1844

 

 

 

 

 

 

Unten rechts findest Du zum einen die Optionen zum Export Deines Werkes, zum anderen gibt es einen kleinen Newsfeed des Entwicklers. Da die App schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist, ich sie aber noch nicht lange nutze, kann ich keine Auskunft darüber geben, wie oft und regelmäßig es hier Neuigkeiten gibt.

Neben der „Clear Cats“-  und „Clear Background“-Option, die ich beide sehr praktisch finde, ist auch die Auswahl der Motive lobenswert. Außer Katzen gibt es nämlich auch „Katzenteile“, also Ohren, Tatzen, etc. die Du in Dein Foto einfügen kannst, ebenso wie Schriftzüge und sogar Explosionen! Die Motive findest Du, indem Du unten auf die dicke Katze in der Mitte des Bildschirms tippst.

CatPAint-Auswahl

 

Hast Du eine Katze oder ein Item ausgewählt, musst Du nochmal auf den Bildschirm tippen um das Motiv zu platzieren. Ich empfehle, dabei den Sound aufzudrehen! Bevor Du das Motiv endgültig platzierst, hast Du die Möglichkeit auch dieses noch ein bisschen zu bearbeiten. Die Optionen zur Bearbeitung findest Du unten links. Natürlich kannst Du auch in CatPaint mehr als ein Motiv in Dein Foto einfügen. Am Ende kommt dann vielleicht ein Meisterwerk ähnlich diesem dabei heraus:

CatPaint Beispiel

Cat Attack in Carlton, Texas

Positives

Einfach zu bedienen, viele Möglichkeiten, eine gute Auswahl an Motiven.

Negatives

Nichts. Ich habe bisher keinen Grund zur Beanstandung gefunden. Die App ist übrigens werbefrei!

Kosten

CatPaint gibt es im Appstore für 0,99 €. Darin enthalten sind alle zur Verfügung stehenden Katzen. Der Entwickler hat die anderen In-App-Käufe im letzten Jahr deaktiviert und alle Inhalte freigegeben.

Fazit

Von den drei bisher vorgestellten Apps, ist diese auf jeden Fall mein Favorit. Nicht nur die Auswahl der Katzen ist ein Pluspunkt, auch die weiteren Motive finde ich gut, ganz zu schweige von den anderen Optionen. Zudem stimmt für mich hier auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich habe ja schon fast ein schlechtes Gewissen, aber auch diese App ist nur für iOS-Geräte verfügbar. Hier geht es zum Download.

 

Cat Me! (BrennanMoyMedia)

Cat Me Thumbnail

 

 

 

 

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Wie funktioniert Cat Me?

Obwohl Cat Me teilweise auch die Funktionen der bisher vorgestellten Apps bietet, unterscheidet sie sich einem wesentlichen Punkt: während Du bei allen anderen „nur“ Katzen über Dein Foto legen kannst, erlaubt Cat Me es Dir, ein von Foto von Dir unter das einer Katze zu legen, sodass Dein Gesicht das der Katze ersetzt. Im Prinzip handelt es sich um eine sehr vereinfachte (und zum Teil krude) Version einer Ebenenmaskierung, wie Du sie vielleicht aus Photoshop kennst.

Cat Me Beispiel

Puuurrrtrait

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu wählst Du zu Beginn die Option „Click here to cat yourself“, wählst eines der Motive aus und anschließend das Foto, welches unter die Vorlage gelegt werden soll. Der Rest erklärt sich von selbst.

Zusätzlich bietet Cat Me auch ähnliche Funktionen wie Grumpy Bomb, Cat Bomb und CatPaint, Du kannst also entweder Deine erstellten Katzenporträts noch weiter verschönern, oder auch normal hochgeladene Bilder. Cat Me stellt dafür in der Gratisversion einige Items, sowie Katzen zur Verfügung. Außerdem kannst Du sowohl die Items, als auch Deine eigenen, hochgeladenen Bilder ein wenig bearbeiten, beispielsweise kannst Du die Farbtemperatur und die Helligkeit regeln.

CATME_Items

 

Zum Schluss kannst Du Dein Foto auf Deinem Gerät speichern, oder direkt bei Facebook oder Instagram teilen.

Cat Me Beispiel

Cat Me!

 

 

 

 

 

 

 

Positives

Originelle Idee, relativ leicht zu bedienen, viele Möglichkeiten.

Negatives

Mich persönlich spricht die Gestaltung der App überhaupt nicht an, aber das ist wohl Geschmackssache. Zudem finde ich die viele Werbung sehr störend. Während ich die eigentliche Idee von Cat Me ganz nett finde, würde ich die anderen Apps vorziehen, wenn es darum geht Katzenmotive in Fotos einzufügen.

Kosten

Die Basisvariante der App ist kostenlos, laut iTunes kostet die Freischaltung aller Packs 0,99 €, zeitgleich wird damit auch die Werbung abgeschaltet. Ich habe hier nur die Basisvariante getestet.

Fazit

Wie schon unter „Positives“ gesagt, ich finde die Idee ganz originell. Die Bedienung ist relativ simpel und etwas umfangreicher als bei den anderen Apps. Mich stört die Gestaltung der App jedoch sehr und die Werbung in der Basisvariante ist schon ziemlich penetrant, daher gibt es nur  drei von fünf Miezenpunkten.

Du hast es vielleicht schon erahnt, aber auch diese App habe ich nur für iOS gefunden. Hier geht zum Download.

 

Snapchat (Snapchat, Inc.)

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Du findest uns auch bei Snapchat!

 

 

 

 

 

 

Was hat Snapchat denn jetzt in diesem Artikel verloren, magst Du Dich vielleicht fragen. Und ja, ich gebe zu, so ganz passt Snapchat vielleicht nicht, aber (großes aber) Du kannst Snapchat auch hervorragend dazu nutzen lustige Katzenfotos zu produzieren. Und weil Snapchat ein wenig aus der Reihe tanzt, spare ich mir das Schema zur Vorstellung der anderen Apps.

Ich werde Dir daher jetzt nicht erklären wie Snapchat funktioniert, denn das haben andere schon viel besser gemacht als ich es könnte. Zum Beispiel kannst Du Dir Philipp Steuers Buch Snap Me If You Can (Du siehts woher ich die Inspiration für den Titel bekommen habe) herunterladen.

Was hat es denn jetzt auf sich mit Snapchat und den Katzen? Ganz einfach! Wenn Du Snapchat schon nutzt (oder wenn Du durch meine Lektüreempfehlung sehr bald Bescheid weißt), dann kennst Du mit Sicherheit die Linsen oder Lenses. Das sind diese netten Spielereien:

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Passend zum Thema

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lenses funktionieren aber nicht nur auf unseren menschlichen Gesichtern!

IMG_1900

Gibt es eine einfachere und tierfreundlichere Variante um Deiner Katze ein Kostüm zu verpassen? Nein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht fragst Du Dich, warum in der Collage nur Fotos von Kleo zu sehen sind. Hier kommt der Haken an der Sache: Snapchat erkennt leider die Gesichtszüge von Gaia nicht, vermutlich weil sie schwarzes Fell und eine schwarze Nase hat und die Gesichtserkennung von Snapchat nicht genügend Anhaltspunkte findet. Ich habe es in allen möglichen Lichtverhältnissen versucht, aber leider erfolglos. Nichtsdestotrotz wollte ich dieses Vergnügen nicht für mich behalten, sondern mit Dir teilen.

Und zum Schluss gibt es dann auch eine App, die nicht nur für iOS verfügbar ist. Hier findest Du den passenden Download.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Testen der Apps! Hast Du einen Favoriten? Kennst Du noch weitere Apps dieser Art? Hat der Artikel Dir gefallen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

 

Ein Gedanke zu „Cat Me If You Can – 5 Apps für noch mehr und noch bessere Katzenfotos

  1. mariegraener sagt:

    Liebe Saskia,
    vielen Dank für die tollen Empfehlungen.
    Ich selbst bin zwar keine Katzenmama,
    werde deinen Blogpost jedoch meiner Freundin empfehlen, die zwei wunderhübsche Miezen besitzt. Oder noch besser, ich klaue mir den Mogli und pose selbst mit Katze 😉
    Liebe Grüße,
    Marie

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